Zuendwerke versteht sich als Teil eines gesamtgesellschaftlichen Wandlungsprozesses und befördert eine Kultur der Nachhaltigkeit, …

- die u.a. ein Ende unserer derzeitigen Konsumkultur (dessen Werte und Symbole vom Kaufen und Besitzen bestimnmt sind) und neue Formen des Wirtschaftens – hin zu einer Green Economy anstrebt. Wir müssen einen Weg finden, der aus passiven Verbrauchern eine Kultur der aktiven Prosumenten macht, dabei möglichst ressourceneffizient arbeiten und zugleich die gefühlte Lebensqualität insgesamt erhöhen.

- die eine Kulturwende in unserer Arbeitsgesellschaft herbeiführt, bei der die Bedürfnisbefriedigung von immer mehr Individuen eher auf Selbstverwirklichung und Arbeiten in einer idealistischen Netzwerkkultur basiert. Die aktuelle Dynamik in den Kreativindustrien und dem sozialen Unternehmertum unterstützen dieses Anliegen.

- in der eine Kultur- und Kreativwirtschaft vergleichsweise geringe Ressourcen verbraucht und somit im 21. Jahrhundert große Wachstumspotenziale bietet. Kooperation, Kommunikation und Kreativität stellen dabei zentrale Produktivkräfte dar, die es weiter zu fördern gilt.

- in der Social-Online-Medien unabhängige Distributionsplattformen schaffen, die die Vernetzung, aber auch Informationsüberflutung fördern. Der Kampf um Aufmerksamkeit wird nicht mehr nur über traditionelle Gatekeeper geführt, sondern wird täglich vielschichtiger.

Unser Handeln basiert auf den Überzeugungen, dass…

- dauerhafte Veränderungen von entschlossenen kleinen Gruppen ausgehen, die andere Gruppen mitreißen.

- Wir wollen möglichst viele individuelle und/oder kollektive Handlungsfreiräume schaffen, in denen kollektive, transparente, vertrauensvolle und langfristige Beziehungen entstehen.

- und dabei nach Möglichkeit Situationen schaffen, die nachfolgenden Generationen helfen, eine mindestens ebenso lebenswerte Welt, wie wir selbst, vorfinden zu lassen.